#diary

#diary of musical moments

Klangexperimente aus dem ersten Lockdown

gefördert durch das Stipendienprogramm Neustart Kultur des Musikfonds e.V.

Was mir während der Pandemie am meisten fehlte ist das gemeinsame Musizieren mit anderen – diese einzigartige Art der Kommunikation – und die besondere Energie, die eine Konzertsituation an sich hat, die energiegeladene Atmosphäre und die erhöhte Aufmerksamkeit, die einen zu Höchstleistungen antreiben kann. Im Konzert können besondere musikalische Momente entstehen, die – manchmal sogar hervorgerufen durch Irritationen oder Fehler – zu einer noch erhöhteren Aufmerksamkeit führen, wie ein Hochseilartist die für einen Moment verlorene Balance wiederfindet.
Besondere musikalische Momente sind etwas höchst Subjektives und abhängig von unzähligen Faktoren, die dazu führen, dass zum Beispiel ein Konzerterlebnis unvergesslich bleibt oder der Moment einer Komposition sich mit bestimmten Erinnerungen verbindet.

Intuitiv begann ich während des ersten Lockdowns Stimm- und Klangexperimente aufzunehmen, einige davon sind  hier als kleiner Einblick in mein #diary of musical moments zu hören:

Gliss1

Laus Trinitati Experiment mit Hildegard v. Bingen und Flügelinnenraum

Gliss2